Am 8. Januar traf der Sturm Goretti Europa mit voller Wucht. Er brachte extreme Wetterbedingungen mit sich: Temperaturen fielen auf bis zu minus 20 Grad Celsius, es kam zu heftigen Schneestürmen, und die Windgeschwindigkeiten erreichten bis zu 200 km/h.
Im Vereinigten Königreich bezeichneten lokale Medien den Sturm als eine "Wetterbombe". Auf den Scilly-Inseln und in Cornwall wurde die höchste Gefahrenstufe (Rot) ausgerufen. Die Orkanböen erreichten dort fast 160 km/h. Auf St. Michael's Mount wurden rund 80 % der Bäume umgestürzt. 57.000 Haushalte waren ohne Strom. Der Bahnverkehr in Cornwall wurde vollständig eingestellt, und am Flughafen Heathrow mussten etwa 70 Flüge gestrichen werden. Ich bin 10. Januar wurde in der Grafschaft ein Mann tot aufgefunden, nachdem ein vom Sturm umgestürzter Baum auf seinen Lieferwagen gefallen war.
In Deutschland ging der Sturm mit starkem Schneefall und Schneestürmen einher. Im Norden des Landes kam der Fernverkehr der Bahn vollständig zum Erliegen, und der Verkehrsknotenpunkt Hannover war blockiert. Auf Autobahnen bildeten sich kilometerlange Staus durch liegengebliebene Lkw. Das Volkswagen-Werk in Emden, in dem rund 8.000 Menschen arbeiten, musste geschlossen werden. Krankenhäuser – insbesondere in Hamburg – meldeten einen starken Anstieg von Patienten mit Verletzungen. In Bayern kamen drei Menschen bei Verkehrsunfällen auf vereisten Straßen ums Leben.
In den Niederlanden führten Schneestürme und hohe Schneeverwehungen im Norden des Landes, insbesondere in der Provinz Groningen, zur Sperrung mehrerer wichtiger Verkehrsachsen, darunter die N33 und die N46.
In Belgien gingen aufgrund umgestürzter Bäume Hunderte Notrufe ein. Die Windgeschwindigkeiten erreichten dort bis zu 100 km/h. In der Stadt Waterloo wurde ein Motorradfahrer schwer verletzt, nachdem ihn ein herabfallender Ast getroffen hatte.
In Serbien blieben einige Regionen mehrere Tage ohne Strom. In Ungarn sanken die Temperaturen in einem Gebirgstal auf etwa minus 33 Grad Celsius, während die Störungen im Bahnverkehr bereits den fünften Tag in Folge anhielten. In der Tschechischen Republik legte starker Schneefall den Verkehr in Prag lahm. In Rumänien waren rund 4.000 Haushalte ohne Strom, und in Moldau mussten etwa 600 Schulen den Unterrichtsbeginn verschieben.
Frankreich wurde am schwersten getroffen. In der Nacht vom 8. auf den 9. Januar wurden entlang der Ärmelkanalküste Rekordwindgeschwindigkeiten gemessen. In der Gemeinde Barfleur im Département Manche erreichten die Böen etwa 213 km/h. Rund 380.000 Haushalte – vor allem in der Normandie – waren ohne Strom. Tausende Bäume wurden entwurzelt, Straßen blockiert und in Küstenorten wie Étretat und Fécamp kam es zu Überschwemmungen. Der Hafen von Dieppe musste wegen Sturmfluten geschlossen werden. Eine Person wurde schwer verletzt. Schlimmere Folgen blieben nur deshalb aus, weil der Sturm in der Nacht wütete, als sich die meisten Menschen in Sicherheit befanden.
Das Jahr 2025 stellte weltweit neue Rekorde bei klimatischen Katastrophen auf. Leider setzt sich dieser Trend im Jahr 2026 fort und zeigt eine weitere Zunahme der Intensität und Unrechenbarkeit der Naturgewalten.
Dr. Egon Cholakian hat in seinen Videobeiträgen ausführlich erklärt, warum diese Entwicklungen stattfinden – abrufbar auf seinem Kanal.
Die entscheidende Frage bleibt jedoch: Wie kann die eskalierende Klimakrise gestoppt werden?
Eine Antwort darauf gibt der Film "Nanoplastik – die unsichtbare Lebensgefahr | ALLATRA Dokumentation".
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