Zyklon "Ditva" verwüstet Sri Lanka:
28. November traf der Zyklon Ditva die Ostküste Sri Lankas und brachte sintflutartige Regenfälle sowie zerstörerische Winde. Die Katastrophe erfasste alle 25 Distrikte des Landes, in 22 davon kam es zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen.
Besonders betroffen waren die Zentralprovinz, die Nordwestprovinz und die Uva-Provinz. Überlaufende Flüsse und Stauseen setzten Städte, Dörfer und landwirtschaftliche Flächen unter Wasser. Zugverbindungen wurden eingestellt, zahlreiche Fernstraßen gesperrt. 783 Häuser wurden vollständig zerstört und über 31.000 weitere beschädigt. Mehr als 230.000 Menschen mussten evakuiert werden.
Insgesamt waren über 1,5 Millionen Menschen betroffen. Rund ein Drittel der Bevölkerung verlor Strom- und Wasserversorgung. Zehn Brücken wurden zerstört, über 200 Straßen sind weiterhin unpassierbar. Schulen und staatliche Einrichtungen blieben geschlossen, landesweit wurde der Notstand ausgerufen.
Selbst Colombo, das wirtschaftliche Zentrum des Landes, stand unter Wasser. Bewohner berichteten von einem extrem schnellen und ungewöhnlich starken Anstieg des Wassers. In mehreren Regionen wurden ganze Häuser von Geröll und Schlamm begraben. In der Region Kurunegala starben am 29. November elf ältere Menschen, als ein Pflegeheim überflutet wurde. Bis zum 2. Dezember wurden 465 Todesopfer bestätigt, 366 Menschen gelten als vermisst.
Der Präsident Sri Lankas sprach von der schwersten Naturkatastrophe in der Geschichte des Landes.
Die Dimension dieser Katastrophe ist erschütternd – und sie zeigt, dass extreme Wetterereignisse weltweit zunehmen. Wenn du glaubst, solche Ereignisse würden deine Region nicht betreffen, empfehlen wir den Dokumentarfilm "Nanoplastik - die unsichtbare Lebensgefahr".
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