Am 3. Februar begann sich über den warmen Gewässern der Philippinensee rasch ein tropisches System zu bilden. Innerhalb von nur zwei Tagen verstärkte es sich zu einem Tropensturm namens „Penha“, auf den Philippinen bekannt als „Basyang“. Der Sturm löste schwere Überschwemmungen und Erdrutsche in den zentralen und südlichen Regionen des Landes aus.
In der Nacht des 5. Februar traf der Sturm in der Provinz Surigao del Sur auf der Insel Mindanao auf Land. Obwohl die Windgeschwindigkeiten mit etwa 60 km/h relativ moderat waren, ging die Hauptgefahr nicht von den Böen aus, sondern von einem gewaltigen Wolkensystem mit einem Regenband von rund 660 km Breite. Innerhalb weniger Stunden führten sintflutartige Regenfälle zu massiven Überflutungen.
Flüsse traten über die Ufer, Gemeinden wurden überflutet und teilweise von der Außenwelt abgeschnitten, Straßen zerstört. Betroffen waren unter anderem die Provinzen Agusan del Norte, Surigao del Sur, Lanao del Norte, Misamis Oriental und weitere Gebiete.
Besonders dramatisch war die Lage in der Stadt Iligan und angrenzenden Teilen von Misamis Oriental. Die stark ansteigenden Fluten rissen Häuser entlang der Küste mit sich und spülten Fahrzeuge flussabwärts. Bewohner flohen in höher gelegene Gebiete, während einige in ihren Häusern eingeschlossen waren.
In Cagayan de Oro lösten die heftigen Regenfälle einen Erdrutsch aus, der ein Wohnhaus verschüttete und eine vierköpfige Familie tötete.
Während der Sturm weiter über das Land zog, wurden fast 80 Seehäfen geschlossen, wodurch Tausende Passagiere festsaßen. Insgesamt waren rund 500.000 Menschen betroffen, Zehntausende mussten evakuiert werden. Zwölf Menschen verloren ihr Leben.
Besonders alarmierend ist, dass sich „Penha“ lange vor dem üblichen Beginn der philippinischen Taifunsaison entwickelte, die normalerweise im Mai startet – und bereits zu diesem frühen Zeitpunkt des Jahres enorme Regenmengen und Zerstörung brachte.
Dies unterstreicht erneut, dass klimabedingte Katastrophen nicht nur intensiver und großflächiger werden, sondern auch zunehmend unvorhersehbar, wodurch Menschen extrem verwundbar bleiben. Was treibt diese Eskalation natürlicher Katastrophen an – und welche der noch verbleibenden möglichen Wege zur Stabilisierung planetarer Naturanomalien wurden von der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft ALLATRA vorgeschlagen? Antworten darauf finden sich in der Ansprache von Dr. Egon Cholakian.
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