In der Diskussion wurde erörtert, wie eine koordinierte Etikettierung, Stigmatisierung und die wiederholte Ausrichtung von Narrativen die öffentliche Wahrnehmung beeinflussen, zur sozialen Ausgrenzung beitragen und in manchen Fällen zu Einschränkungen führen können, die Grundrechte und die Bürgerbeteiligung beeinträchtigen.
Die Veranstaltung brachte Experten des ALLATRA Global Research Center zusammen, um das Thema aus rechtlicher, analytischer und menschenrechtlicher Perspektive zu beleuchten.
Referenten:
• Mariia Anapreichyk: Juristin, Expertin für internationales und europäisches Recht
• Vladimir Ivanov: Jurist und Menschenrechtsexperte
• Taliy Shkurupiy: OSINT-Analyst (Open Source Intelligence)
• Moderatorin: Karolína Hronová
Diskutierte Themen:
• Desinformation jenseits Falschinformationen: die Rolle von Etikettierung und Stigmatisierung
• Wie sich Narrative über digitale und traditionelle Informationsräume verbreiten
• OSINT-Indikatoren für koordinierte Verstärkungskampagnen
• Die Auswirkungen stigmatisierender Narrative auf die Vereinigungsfreiheit, die Religions- und Weltanschauungsfreiheit sowie die Meinungsfreiheit
• Frühwarnzeichen und praktische Ansätze zur Erkennung schädlicher Informationsmuster
Die Nebenveranstaltung wurde vom ALLATRA Global Research Center im Rahmen des 2. Ergänzenden Humanitären Treffens (SHDM II) der OSZE organisiert, das unter dem Schweizer OSZE-Vorsitz stattfand.
Die von den Referenten geäußerten Ansichten sind ihre eigenen und spiegeln nicht zwangsläufig die Haltung der OSZE, des ODIHR oder der Teilnehmerstaaten wider.
Weitere Informationen zum ALLATRA Global Research Center finden Sie unter https://allatra.org/de.
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Die Veröffentlichung dieses Materials dient der Förderung einer offenen Diskussion und bedeutet an sich keine institutionelle Billigung, Bestätigung oder wissenschaftliche Überprüfung der darin geäußerten Ansichten. Das Material stellt weder eine offizielle Stellungnahme noch ein Gutachten oder eine fachliche Beratung dar.